Unser Clubhaus in Zell -
von vielen geliebt und von manchen gehasst
In den Jahren 1989 bis 1996 wurde unser Clubleben in den Räumen des Jugendtreffs Zell ausgelebt. Dort fanden alle Veranstaltungen des Vereins, insbesondere die berüchtigten Planungsveranstaltungen für kommende Feste, statt.
Wir hatten das Gebäude von der Stadt Romrod im Spätsommer des Jahres 1989 „schlüsselfertig“ übernommen und mussten uns nur noch um den Innen-
Vielen Dank nochmals an dieser Stelle an den damaligen Bürgermeister Rudi Marek, der uns dahingehend vertraute, die Räumlichkeiten in eigener Verantwortung zu übernehmen und auch zu führen. Wir denken, dass wir das in uns gesetzte Vertrauen nicht missbraucht haben und auch zukünftig nicht missbrauchen werden.
Wir hatten das Gebäude von der Stadt Romrod im Spätsommer des Jahres 1989 „schlüsselfertig“ übernommen und mussten uns nur noch um den Innen-
ausbau kümmern.
Vielen Dank nochmals an dieser Stelle an den damaligen Bürgermeister Rudi Marek, der uns dahingehend vertraute, die Räumlichkeiten in eigener Verantwortung zu übernehmen und auch zu führen. Wir denken, dass wir das in uns gesetzte Vertrauen nicht missbraucht haben und auch zukünftig nicht missbrauchen werden.
Im Jahre 1995 wurde der Jugendtreff allerdings für die Mitglieder unseres Clubs und den Mitgliedern des Jugendtreffs zu klein.
Daher gab es für uns „ältere“ Säcke nur zwei Möglichkeiten: Entweder wir verlegen unser Clubleben in die Dorfkneipe, oder aber, wir organisieren ein eigenes Clubhaus. Die Dorfkneipe, und das obwohl diese immer sehr gut geführt war und immer noch wird, kam wegen des Musikgeschmacks und der beabsichtigten Selbstständigkeit nicht in Frage. Ein eigenes Clubhaus, da träumte wohl mancher davon. Welche Alternativen gab es dann für uns? Entweder ein Gebäude anmieten, eines kaufen oder gar ein neu zu bauen. In der legendären Clubversammlung am 22.11.1993 bei Weigels Rudi in Heimertshausen wurde der legendäre Beschluss gefasst ein eigenes Clubhaus zu bauen.
Für die Finanzierung wurde eine Art Solidaritätszuschlag ins Leben gerufen, der die Mitglieder dazu verpflichtete, monatlich einen zusätzlichen Betrag dem Club zinslos zur Verfügung zu stellen. Die von allen Mitgliedern gezahlten Beträge (von 1993 bis 1999) sollten dann wieder zurückerstattet werden. Seit dem Kalenderjahr 2003 zahlen wir diese Beträge wieder zurück.
Was haben wir nun in der Zeitspanne von April bis November 1996 selbst gebaut ? Ein kleines Häuschen mit knapp 60 m² Nutzfläche, die sich wie folgt verteilt :
Einen Schankraum mit Theke. Dieser Schankraum enthält Sitzplätze für 30 Personen, die sich auf den Bänken, den Stühlen, den Sesseln und den Barhockern verteilen können. Drei Tische, ein Rundtisch in der Raummitte und die Theke (an der sich immer alles zusammenfindet) runden das Bild ab. Einen Getränkeraum, der neben den benötigten Getränken auch die obligatorischen Knabbereien enthält.
Eine Küche, die immer wieder einen Treffpunkt für die Besucher des Clubhauses zu späterer Stunde darstellt, und einen Abstellraum, in dem sich das ganze Equipment des Clubs (Küchenzelt, Friteuse, Gasgrill usw.) befindet.
Eine Küche, die immer wieder einen Treffpunkt für die Besucher des Clubhauses zu späterer Stunde darstellt, und einen Abstellraum, in dem sich das ganze Equipment des Clubs (Küchenzelt, Friteuse, Gasgrill usw.) befindet.
Das Clubhaus steht nunmehr seit fast 10 Jahren.
Es steht immer noch. Der Club existiert immer noch. Und wir machen immer weiter. Mittlerweile sind fast alle im Club verheiratet und haben ihren Nachwuchs, den sie auf manche Veranstaltung, sei es im Sommer auf die Grillabende oder auf die Kanutouren, mitbringen.
Das hätte mancher nicht gedacht. Gerade die, die uns immer das schlechte nachgesagt haben oder auf das finanzielle Fiasko gehofft haben, sind eines besseren belehrt worden. Jeder schlechte Wunsch uns gegenüber hat uns nur noch stärker gemacht.
Wir engagieren uns im Ort und auch darüber hinaus. Dabei darf man aber auch nicht vergessen, dass eine Vielzahl von unseren Mitgliedern nicht aus Zell, sondern aus Romrod, Alsfeld, Schrecksbach oder noch weiter entfernt herkommt.
Und trotzdem sind die "Heavys" da. Am liebsten sind uns aber nach wie vor die Feste und die sonstigen Veranstaltungen ("Themenabende") im Clubhaus selbst.
Und davon gibt es genug.